Bands: Disilussion  
  Fallen Yggdrasil  
    Colp  
    F.O.B.  
    Generation Breakdown  
    Empire of Desquiet  
    The Flaming Rocks  
    Widla  
   
   
  Endlich endlich endlich: Sonnenschein und Temperatur! Und gleich n paar mehr Besucher und Camper… so kann’s gerne weitergehen. Zum „kleinen“ Jubiläum (10 Jahre NUKSTOCK, aber 9. Auflage…) wurde so Einiges aufgefahren: mehr Licht, mehr Sound und ein üppiges Billing. Trotz niegelnagelneuer Besetzung fulminierten DISILLUSION, und trotz der enormen Vorgabe schlugen sich WIDLA im Anschluss mehr als beachtlich, obwohl es anfangs das ein oder andere Problemchen soundtechnischer Natur gab (…jaja, zu viele Köche machen noch keinen lecker Brei, und Techniker haben auch so ihre jeweiligen Geheimrezepte – aber uns Uwe hat’s am Ende wieder mal zurechtgebogen; letztlich war das Auf-die-Tube-drücken seitens des Verfassers dieser Zeilen sicherlich nicht ganz unschuldig… aber Zeitplan ist Zeitplan… oder so…). THE FLAMING ROCKS machten ihrem Namen alle Ehre und veranlassten den Vertreter der Presse dazu, beinahe nicht seiner Aufgabe nachzugehen, während GENERATION BREAKDOWN für den wohl wahrsten Satz des Festivals verantwortlich zeichneten: „Geiler Bass – Sound!“ COLP: außer heruntergeklappten Kiefern und ausgerenkten Nackenwirbeln: siehe Begrüßungstext… FALLEN YGGDRASIL entdeckten den Pfefferminzlikör für sich und beschertem ihrem Vor – Sänger einen überaus gelungenen Abschiedsgig. EMPIRE OF DIQUIET führten vor Augen, wie effektiv Bühnennebel sein kann (dies expressis verbis auszuführen wäre mehr als müßig… wieder mal: wer’s verpasst hat: tja!), hm, und ja! – irgendwie auch, dass Tool und Konsorten im Vergleich fast so n bisschen steril und seelenlos daherkommen, gell!?! (Anm. d. V.: is natürlich dezidiert meine Meinung, aber ich denke: Image funktioniert vielleicht auf Platte und Video, aber wichtich is ja auffem Platz, nüwohr…). F.O.B. zu guter Letzt erwiesen sich auf der Bühne als Berserker und danach als Partyvolk…. Überhaupt: an beiden Abenden stiegen After – Show – Parties, von welchen noch lange die Rede sein wird. DAS ist definitiv Kollegialität und Fannähe (ALLEN Musikern diesbezüglich ein dreifaches Pertiheil!). Abschließend vielleicht noch dies: sicherlich hatten wir ein sehr abwechslungsreiches Programm (wie ja eigentlich immer…), wenn nicht gar das bunteste: jedenfalls gab es im Nachhinein keine zwei Meinungen, und ich glaube, genau so sollte es sein!