So Leute! Wir sind der Ansicht, dass wir euch lange genug auf die Folter gespannt haben und somit die Zeit gekommen ist die ersten Bands für das diesjährige Nukstock preiszugeben. Hasserfüllt, brutal, sympathisch,…Deathrite!!! Die Jungs aus Dresden haben die Faxen dick und werden mit kompromisslosen Todeswalzen die Wiese des Nukstock beackern und alles und jeden, der sich ihnen in den Weg stellt, in Grund und Boden stampfen. Das einzige, was einem da übrig bleibt ist, am Todesritus teilzunehmen, sich an den Deathgrind-lastigen Klängen zu ergötzen und die Nackenmuskulatur hin und wieder zu beanspruchen. Der Destroyer ist immer noch im Blutrausch und macht alles andere als Gefangene. Klotzen, baby. Die Pirnaer Legende VENENA wird pünktlich zum Fuffzehnten zum dritten Male unser gar schnuckeliges Bühnchen in ein Schlachtfeld verwandeln und erneut den Begriff der alten Schule einschließlich Feuerwerk in Bild und Ton definieren. Thrash as thrash can. Oder um es mit den Worten von uns Uwe höchstselbst zu sagen: „Slayer? Is doch viel zu langsam!“ Was kommt raus, wenn man ein Moped amtlich frisiert? Richtig: richtig fetter Sound. Die ZMW (Zittauer Motorenwerke) ließen sich nicht lumpen und lieferten in einer exklusiven Kleinserie genau ein Exemplar des Fabrikats TURBOSPERBER aus. Seither befährt es die Bühnen landauf, landab und hat bislang noch nie das Podium verfehlt, egal, ob die Piste nun vor Staub, Morast oder Pilz/s wimmelt oder schnurgeraudeaus zum Höchstgeschwindigkeitshasard verführt. Rock’n’roll! Volle Kanne Kubschützer Krach, absolut tödlich. OBLIVIAN sind, da beisst die Maus keinen Faden ab, ohne wenn und aber die erste Adresse in Sachen Death Metal made in Lužica. Erstmals mit Bass auf unserem Teppich, dürfte der infernalische Druck des Quintetts um einiges intensiver erst die Lauscher freipusten und hernach unausweichlich zur gepflegten Hauptdemontage führen. Hautuschädelspalt, Alter! Die Könige des Crust’n’roll sind wieder da! Frisch im Gepäck: „Overdose & Overdrive“. Das Prager Abrisskommando mit dem Ultraschnauzerfaible bleibt sich treu und muss lediglich einen ihrer Hits leicht umtexten, da ein mesopotamischer Diktator mittlerweile war und nicht mehr ist. MALIGNANT TUMOURmörteln alles und jeden in Grund und Boden, und wer nicht bei drei im Quadrat springt, muss Bier holen gehen. This is the metal! Import vor Export. Aber kein Sternburg, denn das Fünferkonglomerat von HENTAI CORPORATIONbekam ausschließlich tschechisches Bier durch die Mutterbrust verabreicht, ungefiltert. Ob nun Staro- oder Zlatopramen sei dahingestellt. Als Heranwachsender mastubierte der Fronter Radek Josef Škarohlíd höchstwahrscheinlich gen Mike Patton, denn die high-powered thrash-rock'n'roller erinnern stark an die verworrenen Manegengewohnheiten eines gewissen Mr. Bungle. Na zdraví! Man nehme Sechshundertsechundsechzig Bierdosen und teile diese durch dreihundertdreiunddreisig schwarze Salzkreise mit einem gehörigen Schuss Jungfernblut. Kräftsch durschgrüddelt erwuchtet sich daraus das dämonische Duo aus Hellsinki: BLACK MAGIC SIX. Kein Sekt, kein sächsisch – Dafür prickelnder Satan und Total Dunkelheit. Eine Stalinorgel aus Rock, Garage Blues und Punk. Feuer frei, vielen Dank. Als im Steinhauskino mal kein Platz mehr frei war, dünkelte es im Dickicht des Ebers: die drei Jungs vonBIG TRUNK besaufen sich ab jetzt nur noch im Proberaum. Das war 2009. Vier Jahre später ging das Bier im Proberaum wohl langsam zur Neige, denn man sieht sie nun auch außerhalb, auf klimafreundlichen Bühnen. Mit ihrer ersten Scheibe schinden die Locals mit ihrer Mischung aus Progressivität und Psychedelic Rock ohrntlich Ejndruck. Man sieht, aus Bautzen kommt mehr als Senf, oder Silbermond. DESERTED FEAR.Gestiefelt, polternd und rücksichtslos geht’s bei diesem Dreierquartett aus Eisenberg knallhart direkt von hinten durch die kalte Hose. Für das Veredeln ihres Debütalbums „My Empire“ stand kein anderer als Mastermind Dan Swanö hinterm Mischerpult. Der Geradeausdeathmetalpanzer rollt unausweichlich, jedoch ohne Scheuklappen in Richtung Nukstock. Obacht! Schützengraben statt Wall of Death.